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Wanderungen Naturpark Chasseral

Der Regionalpark Chasseral umfasst ein Gebiet von ungefähr 400 km2 mit den drei Städten Biel, Neuenburg und La Chaux-de-Fonds an seinem Rand. Im Süden grenzt er teilweise an den Bielersee. Der Chasseral erreicht 1.607 m und ist damit der höchste Punkt des Schweizer Juras.

Wanderungen im Park Chasseral sind einfach. Die Wege sind gut ausgeschildert, die Höhenunterschiede mässig, das Klima mild. Eine Ausnahme ist die ungeschützte und kahle Kuppe des Chasseral, auf der ein heftiger Wind wehen kann. Auf den Wegen lädt fast immer eine Métairie, eine bäuerliche Alpwirtschaft zur Rast ein. Hier können einfache Speisen gegessen werden.
Nehmen Sie für unterwegs gute Wanderschuhe, eventuell Wanderstöcke und eine Windjacke mit.

Wytweiden sind typisch für diese Region. Ihre Entstehung geht zurück auf das Mittelalter. Nach intensivem Holzabbau wurden die gerodeten Zonen für die Landwirtschaft genutzt, vor allem für die Rinderhaltung. Abschüssige Hänge hingegen wurden dem Wald überlassen und so entstanden die, durch Bäume und Trockenmauern umgrenzten Weiden. Die Landschaft ist gesprenkelt voll von alten Bauernhäusern, Ställen, Bienenstöcken, Kirchen und Kappellen, die auf den Wanderungen entdeckt werden können.

Von den schmucken, manchmal mit gelbem Kalkstein verzierten Winzerhäusern und den Rebgütern aus kann die St. Petersinsel bewundert werden. Jean-Jacques Rousseau hat 1765 hier gelebt. La Neuveville, die kleine Stadt am oberen Bielersee, entführt uns mit all ihren Türmen, mittelalterlichen Brunnen und Häusern, mit gotischen und barocken Fassaden in die Vergangenheit.